Case studies · Generative 3D-Skulpturen
Impact4Sculpt
Hunderte Varianten einer Skulptur – und ein Künstler, der weiß, welche davon trägt.
What it is
Impact4Sculpt erzeugt animierte 3D-Skulpturen aus Regeln statt aus Handarbeit: Schichten aus Ringen, Rastern und Körpern, mit Bewegung, Farbe und Material. Heraus kommen gerenderte, nahtlos laufende Bildsequenzen für Projektionen, interaktive Räume und Medieninstallationen.
The spark
Am Anfang stand eine künstlerische Frage: Wie wird aus einfachen Grundprinzipien – Reihe, Ring, Raster – eine Skulptur, die sich bewegt? Und wie entsteht daraus eine ganze Serie, ohne jede Variante Szene für Szene von Hand zu bauen?
Das ist die Denkweise der konkreten Kunst, in Bewegung gebracht und in ein Produktionssystem übersetzt.
What was built with AI
Mit KI entwickelt:
- ein Ebenensystem – Geometrie, Anordnung, Animation, Farb- und Größenverläufe, Material und zeitliche Choreografie je Schicht
- Varianten als kompakte Parameterstände, die sich verändern, mutieren und weiterentwickeln lassen
- eine Live-Vorschau mit Material, Licht und Schatten
- die vollständige Automatisierung von Szenenaufbau und Rendering in 3ds Max mit V-Ray, auch auf Render-Knoten
- Ausgabe als Bildsequenzen mit Alpha-, Schatten- und Ebenenpässen, exakt auf Schleife gebaut
Der Beleg steht im Werkraum von cube4arts: Die Sculpt-Reihen und die gedruckten Skulpturen im Skulpturengarten sind damit entstanden – dort noch unter dem früheren Namen Render4Sculpt.
What only experience decides
Die entscheidende Produktentscheidung ist eine Arbeitsteilung: Licht, Material und komplexe Bewegung werden vorab in der Qualität eines Offline-Renderings berechnet. Die Echtzeit-Anwendung kümmert sich nur noch um Interaktion, Raum, Sensorik und Projektion.
Auf so eine Trennung kommt man nicht durch Prompten. Man kommt darauf, wenn man beide Welten schon gebaut hat.
Theses on film
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Fallstudie · Impact4Sculpt →
Hunderte Varianten einer Skulptur. -
Künstler in der Produktentwicklung →
Film entsteht im Kontext seiner Umgebung. -
Künstler in der Produktentwicklung →
Kontext bilden, um die Ecke denken, Verbindungen sehen, die vorher niemand gesehen hat. -
Kreativität ist der Motor →
Es heißt: Der Mensch entscheidet, die KI entwickelt.
From tool to work
What a company gains
Wo Varianten in Serie entstehen sollen – Produktvisualisierung, Konfigurationen, Bewegtbild für große Medienflächen –, trägt dasselbe Prinzip: Regeln und Parameter statt Einzelanfertigung. Die Maschine erzeugt die Menge, der Mensch wählt aus.